Ruukva
Über viele Generationen hinweg haben die Menschen Sakkaras versucht diesen Flecken Land zu erobern und zu erkunden, doch nie waren ihren Bemühungen von Erfolg gekrönt gewesen. Messerscharfe Riffe, tückische Untiefen und unberechenbare Strömungen schützen die Insel und seine eingelagerte Bucht. Zahlreiche Schiffswracks um die Insel herum sind nicht nur Zeugen misslungener Versuche, sondern bilden eine zusätzliche Schutzbarriere.
Aufgrund der vielen Fehlversuche waren die Menschen überzeugt, dass Kavaras, der Gott der Unterwelt, seine Finger im Spiel hatte und gaben der Insel den Namen Ruukva. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie:
Verfluchtes Eiland.
Vor wenigen Jahren jedoch gelang es einem, in Ungnade gefallenen, Kapitän eine sichere Passage in die Bucht von Ruukva zu finden, als er auf der Suche nach einem Versteck vor den Häschern des Herrschers war. Sein Wissen gab er an andere Kapitäne weiter, die so wie er in Ungnade gefallen waren. Im Laufe der Jahre wurde Ruukva nicht nur ein sicherer Hort für Geächtete auf der Suche nach Schutz, sondern auch eine Hochburg von Piraten. Man möchte nun vermuten, dass Ruukva ein Sammelpunkt von ehrlosen Verbrecher ist, doch da täuscht man sich gewaltig. Hier gibt es Regeln, das ungeschriebene Gesetz von Ruukva, und wer dagegen verstößt muss mit harten Strafen und manchmal auch mit dem Tod rechnen. Ruukva ist eine ganz besondere Gesellschaft, die, so bunt sie auch zusammengewürfelt ist, seltsamerweise funktioniert.
Auf Ruukva herrscht ein mildes, wohltemperiertes Klima vor, welches sich selbst in den Wintermonaten nicht ändert. Das Felsmassiv, welches die gesamte Insel umgibt, schützt vor den schweren Stürmen, welche diesen Teil des Ozeans in den Wintermonaten heimsuchen und die auf den äußeren Inseln Limlygions oft genug große Schäden anrichten.