Das sagenhafte Reich Sakkara
Sakkara ist aufgeteilt in fünf Reiche: Yurataman, Fergunyam, Bearundor, Lithemyn und Limlygion. Jedes Reich besitzt seine eigene Hauptstadt und ist für die Belange seiner Bewohner, Handelsbeziehungen, sowie seine Probleme selbst verantwortlich. Dennoch untersteht jedes Reich dem sakkarischen Herrscher und ist diesem gegenüber verpflichtet. Bis vor 13 Jahren stellte dies für keinen Reichsverwalter, für keine Lordschaft und auch für die Bewohner eines jeden Reiches kein Grund dar über den man sich hätte beklagen können. Immerhin stammte der sakkarische Herrscher aus der Blutlinie der ersten Menschen ab. Ein direkter Nachkomme der Schöpfer, die einen hohen Stellenwert in der sakkarischen Kultur und im Glauben der Menschen einnehmen.

Als jedoch vor 13 Jahren der sakkarische Herrscher unglücklich aus dem Leben schied und der rechtmäßige Thronerbe, seine Tochter Yarie, noch zu jung für diese Pflicht war, übernahm Ksayel, zu dem Zeitpunkt Mitglied des Hohen Rates von Sakkara, die Verwaltung des Throns. Der Hohe Rat von Sakkara setzte sich zusammen aus Vertreter eines jeden Reiches, den Vertreter jeder magischer Richtung, einem Vertreter der Bewahrer der Gerechtigkeit, einem Vertreter der Hüter der Wahrheit, sowie einer Vertreterin der Wächterinnen des Wissens. Gemeinsam diskutierten sie über Probleme und Konflikte und trafen zusammen die Entscheidung zum Wohl der Menschen von Sakkara. Trotz eines einzelnen Herrschers konnte man das politische System in Sakkara durchaus als demokratisch bezeichnen, doch diese Demokratie endete zusammen mit dem Herrscher.

Kurz nachdem Ksayel offiziell als Verwalter des Throns anerkannt und ihm sämtliche Befehlsgewalten übertragen worden waren, nahmen die Veränderungen ihren Lauf. Zuerst waren es nur Kleinigkeiten, die er anders umsetzte, als vom Rat beschlossen worden war. Er begann von den anderen Reichen Aufwendungen einzufordern, die rein seinem persönlichen Nutzen dienten. Den kurzzeitig aufkommenden Unmut wusste er geschickt zu beschwichtigen. Dann jedoch wurden die Stimmen gegen ihn lauter und als Ksayel mitbekam, dass der Rat vorhatte darüber abzustimmen, ob er weiterhin als Verwalter des Throns fungieren sollte und die Chance bestand, dass man ihn seines Amtes entheben würde, kam Ksayel dem Rat zuvor und beschloss dessen sofortige Auflösung. Ab sofort zählte einzig und alleine Ksayels Wort in ganz Sakkara und jeder der es wagte ihm zu widersprechen oder noch schlimmer, sich seinen Anweisungen zu widersetzen, musste mit schweren Vergeltungsmaßnahmen rechnen.

Der daraufhin in Sakkara ausgebrochene offene Widerstand wurden von Ksayels Truppen blutig und erbarmungslos niedergeschlagen. Viele Menschen fanden in dieser Zeit ihren Tod. Zu viele und so entschied man sich dazu, sich seinem Willen zu beugen. Die einzelnen Reiche und ihre Bewohner leiden unter Ksayels Forderungen, so lässt er ihnen oftmals nicht mehr übrig, als das gerade so für ihr Überleben notwendig ist. Aus einem einst demokratischen Land wurde eine gnadenlose diktatorische Monarchie.


Die Weltkarte

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Man sollte an dieser Stelle anmerken, dass die Karten in keinster Weise maßstabsgetreu sind. Sie dienen lediglich für eine bessere, visuelle Vorstellung der Welt.


Die einzelnen Reiche

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Man sollte an dieser Stelle anmerken, dass die Karten in keinster Weise maßstabsgetreu sind. Sie dienen lediglich für eine bessere, visuelle Vorstellung der Welt.